Für pädagogische Fachkräfte an Förderschulen beginnt im September 2026 eine religionspädagogische Weiterbildung, die im April 2027 mit einem Zertifikat des ILF abschließt.
Im Rahmen dieser Qualifizierung findet eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen statt, die sich aus der Tätigkeit an einer Förderschule bzw. dem inklusiven Unterricht und den damit verbundenen theologischen Themen ergeben, z.B.:
Vor allem stehen dabei Fragen der praktischen Umsetzung im Unterricht im Fokus. Exemplarisch werden die Teilnehmenden religionsdidaktische Ansätze (z.B. Symboldidaktik) und religionspädagogische Methoden und Materialien kennenlernen und erproben, z.B.:
Das erste Modul bietet noch mal eine Besonderheit: Hier wird Elisabeth Buck mit Hilfe ihres Konzepts des Bewegten Religionsunterrichts „hautnah“ erlebbar machen, wie Motorik, Sensorik, Emotion und Kognition eine religiöse Symbolbildung in sprachlichen wie nichtsprachlichen Denkprozessen ermöglichen.
Die Kursgruppe bietet einen geschützten Rahmen für
Religionspädagogische Materialien können vor Ort gesichtet und Kriterien für deren Eignung für die jeweilige Lernsituation erarbeitet werden.
Insgesamt werden die Erfahrungen, Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmenden prozessorientiert einbezogen. Um einen informellen Austausch untereinander zu erleichtern, wird eine Übernachtung im Tagungshaus empfohlen.
Die Weiterbildung wird in Kooperation mit den Bistümern Limburg, Mainz, Speyer und Trier durchgeführt. Bei Rückfragen können Sie sich gerne an die Kursleitung wenden.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte
Schularten: Förderschulen
Dozentinnen: Elisabeth Buck, Meike Drefs, Carolin Giefer, Ute Schüssler
Leitung: Lisa Kupczik
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod
Termine: 1. Tag jeweils 9:30 Uhr – 18:00 Uhr/ 20:30 Uhr und 2. Tag: jeweils 9:00 – 16:30 Uhr
9./10. September 2026
5./6. November 2026
11./12. Februar 2027
28./29. April 2027
Anmeldeschluss: 30. Juni 2026
Ansprechpartnerin im ILF: