Die reflektierte Nutzung digitaler Medien als Bereicherung für den Religionsunterricht

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Wenn Religionsunterricht nicht den Anschluss an die Lebenswelten von Schülerinnen und Schülern verlieren will, muss er sich mit Fragen der Bildung in einer durch Digitalisierung und Mediatisierung beeinflussten Welt auseinandersetzen.
Doch wie kann eine Didaktik aussehen, die den Ansprüchen an zeitgemäßes Lehren und Lernen gerecht wird und die Potenziale digitaler Technologien und Medien einbezieht? Wo setzt ein solcher Unterricht an? Was kann einerseits passieren, wenn digitale Technologien und Medien "den Ton angeben", am Anfang eines Bildungskonzepts stehen und dieses maßgeblich beeinflussen? Manövriert sich andererseits religiöse Bildung, wenn sie die Potenziale übersieht, die digitale Medien mit sich bringen, nicht selbst ins Aus und verzichtet auf die Chancen neuer Lehr- und Lernszenarien?
Eine Gratwanderung zwischen diesen beiden Extremen soll nach einigen grundsätzlichen Überlegungen in zwei praktisch orientierten Workshops veranschaulicht werden. Dabei wird mit Hilfe digitaler Medien eine auf Partizipation und Selbständigkeit der Lernenden orientierte Didaktik umgesetzt. Konkret werden die Chancen multimedialer Schulbücher (Book Creator) und die Erweiterung von Lernräumen durch virtuelle Räume (VR) im Fokus stehen. Abschließend können die Teilnehmenden Einsatzmöglichkeiten im eigenen Unterricht reflektieren.
Bitte eigenes Smartphone, Tablet oder Notebook mitbringen und im Vorfeld den Google Chrome-Browser und einen QR-Code Scanner installieren.