Theorie-/Praxisdialog Bandbreite familiärer Realitäten

In weiten Teilen ist unser Bild von Familie noch sehr traditionell geprägt, dies beeinflusst unser Denken, unsere Haltung und die Erwartungen an Familien. Die Familienstrukturen und –kulturen die uns in der Kita begegnen sind jedoch weitaus vielfältiger und längst alltäglich.
Mit dem Theorie-/ Praxisdialog laden wir Sie ein – den Blick zu weiten, Familienkulturen zu begreifen, und Zugänge für die praktische Arbeit zu reflektieren.

Vormittag:
Prof. Dr. Kopp und Dr. Richter führen mit einem familiensoziologischen Vortrag ein. Der Beitrag versucht sich der grundlegenden Frage anzunähern, was sich hier eigentlich wandelt: Verändern sich tatsächlich die Idealvorstellungen von "Familie" oder nur deren Realisierungschancen?
Der Beitrag von Dr. Reisenauer eröffnet Zugänge zu einer konzeptionellen Erweiterung des bisherigen Familienbildes. Es wird aufgezeigt, welche Herausforderungen und Perspektiven sich aus einem differenzierten Verständnis von familialem Lebenswelten für die pädagogische Arbeit ergeben.
Mit dem Beitrag von Fr. Höhn schlagen wir dann die Brücke zu den Anforderungen und Fragestellungen für die Praxis, die im Rahmen der Workshops dann mit den Fragestellungen der Teilnehmenden aufgegriffen und reflektiert werden.

Nachmittag:
Workshops:
1. Armut in Familien – Auswirkungen und Anforderungen in der Kita
2. „Miteinander in Vielfalt“ Familienstrukturen in der Praxis für Träger
3. Kind- und familiengerechte Eingewöhnung mit kultursensiblem Blick in Krippe und Kita
4. Pädagogische Arbeit in der Kita im Migrationskontext: Interkulturalität und Transnationalität
5. „Religiöse Vielfalt der Familien in der Kita – religionssensibles Arbeiten mit den Kindern“
6. Wohl bekomm´s Allen! Mahlzeiten in der Kita kultursensibel begleiten.
7. Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung im Fokus Familie
Mit anschließender Expertenrunde aus Theorie, Praxis, Ministerium, Trägerschaft und Fachberatung.

WICHTIG: Bitte geben Sie in den Bemerkungen bei der Anmeldung ihre Wünsche für die Workshops in der Reihenfolge ihrer Prioritäten (A, B, C) an.