Miteinander (er-)leben.
Im Blindflug ein Ziel ansteuern – sich mit seiner Klasse auf schwankendem Boden ins Gleichgewicht bringen, ist das möglich?
Erlebnispädagogik bietet einen Freiraum, sich Herausforderungen zu stellen und Erlebnisse zu ermöglichen, die sowohl persönliche als auch soziale Kompetenzen erfahrbar werden lassen. Damit trägt der erlebnisorientierte Ansatz zur Persönlichkeitsentwicklung bei und eignet sich besonders für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Insbesondere im Schulalltag bietet diese Methode die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern über ihre Funktion hinaus als Kinder und Jugendliche zu erleben. In verschiedenen Übungen können sich diese "neu" kennenlernen und Gemeinschaft erleben. Rollen, Strukturen und Gruppenkonstellationen werden sichtbar und können bei Bedarf miteinander neu gestaltet werden.
Folgende Themen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Die eigenen Schülerinnen und Schüler als Kinder und Jugendliche durch gemeinsames Erleben kennenlernen,
- Wie können gerade mit herausfordernden Schülerinnen und Schülern passende Handlungsoptionen entwickelt werden,
- Was braucht meine Klasse? / Was wollen meine Schülerinnen und Schüler?
- Transfer in den Schulalltag:
- Wie passt diese neue Perspektive / Haltung in den Schulalltag?
- Welche anschlussfähigen Strukturen könnten genutzt werden, bspw. Klassenrat.
Gemeinsam werden einen Tag lang verschiedene erlebnispädagogische Übungen kennengelernt, ausprobiert und ausgewertet. Neben theoretischen Impulsen gehören natürlich auch Spiel, Spaß und Herausforderung zum Kennenlernen der Methode dazu. Umsetzungsmöglichkeiten und die Anschlussfähigkeit im schulischen Alltag sind abschließender Bestandteil des Tages.