Religionspädagogische Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte an Förderschulen in Rheinland-Pfalz

Im Rahmen dieser Qualifizierung findet eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen statt, die sich aus der Tätigkeit an einer Förderschule bzw. dem inklusiven Unterricht und den damit verbundenen theologischen Themen ergeben, z.B.:

  • Fragen nach dem Sinn des Lebens, Fragen nach Gott
  • Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Auferstehung
  • Gestaltung von Festen im Jahreskreis
  • Berücksichtigung religiöser und weltanschaulicher Vielfalt unter den Schülerinnen und Schülern und im Kollegium

Darauf aufbauend werden religionsdidaktische Ansätze theoretisch erörtert und handlungsorientiert erprobt, insbesondere:

  • inklusiv ausgerichteter Religionsunterricht
  • Symboldidaktik
  • gestaltorientierte Ansätze
  • performativer Religionsunterricht
  • projektorientierter und fächerübergreifender Unterricht

Vor allem stehen dabei Fragen der praktischen Umsetzung im Unterricht im Fokus. Exemplarisch werden die Teilnehmenden religionspädagogische Methoden und Materialien kennenlernen, z.B.:

  • narrative Methoden: Erzählen, biblische Figuren, szenische Elemente
  • meditative Elemente
  • liturgische Elemente
  • Einsatz digitaler Medien

Über verschiedene sinnliche Zugänge werden Wege für einen ganzheitlichen Unterricht aufgezeigt. Die Erfahrungen, Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmenden werden prozessorientiert einbezogen.

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, die in Rheinland-Pfalz an Förderschulen tätig sind.

Diese schon mehrfach erfolgreich durchgeführte ca. 9 monatige Weiterbildung wird voraussichtlich im Herbst 2026 wieder neu beginnen und im Sommer 2027 mit einem Zertifikat des ILF abschließen. Sie umfasst 4 Module mit jeweils 2 vollen Tagen. Bei Interesse nehmen Sie gerne mit Frau Kupczik Kontakt auf.

Ansprechpartnerin im ILF:

Lisa Kupczik
Tel.: 06131-2845-14
E-Mail: lisa.lisa.kupczik@ilf-mainz.de