Funktionales Denken fördern - Mit Experimenten und Computereinsatz Grundvorstellungen entwickeln

Hinweis: Diese Fortbildung, die ursprünglich an zwei Tagen stattfinden sollte, kann aus organisatorischen Gründen nur eintägig angeboten werden. Der erste Termin am 15.03.2019 entfällt!

Funktionale Zusammenhänge sind ein wesentlicher Themenstrang der Bildungsstandards, ihr Verständnis ist entscheidend für gesellschaftliche Teilhabe und sie bilden einen wesentlichen Inhalt des Mathematikunterrichts aller Jahrgangsstufen. Viele Schülerinnen und Schüler haben Probleme im Umgang mit Repräsentationen funktionaler Zusammenhänge wie etwa Funktionsgraphen, Tabellen, Funktionsgleichungen und verbalen Beschreibungen. Es fällt ihnen schwer, derartige Repräsentationen zu erzeugen, zu interpretieren oder von einer Repräsentation in eine andere zu übersetzen.
Mit Hilfe des online-Diagnosetools ViviAn werden in der Fortbildung Videovignetten aus Gruppenarbeitsprozessen von Schülerinnen und Schülern analysiert und Konsequenzen für den Mathematikunterricht daraus abgeleitet. Diese Erkennt-nisse und aktuelle Forschungsergebnisse bilden die Grundlage, um Zugangsweisen zum funktionalen Denken zu entwickeln.
Die Teilnehmenden arbeiten selbst mit Materialien, die auf die Entwicklung von Grundvorstellungen ausgerichtet sind und lernen Gestaltungsmerkmale kennen, die wesentlich für den Computereinsatz zu funktionalen Zusammenhängen sind. In der Fortbildung wird dazu an Beispielen aus allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I und zum Teil der Sek II gearbeitet. Anschließend entwickeln die Teilnehmenden auch eigene dynamische Arbeitsblätter und dazu passgenaue Arbeitsaufträge.

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