Modul 3: Zwischen Säkularisierung und Fundamentalismus – Religion, Staat und Freiheit im Spannungsfeld

Zielsetzung

Dieses Modul befähigt die Teilnehmenden, das Verhältnis von Staat, Religion und Gesellschaft innerhalb einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung kritisch und praxisorientiert zu verstehen. Im Fokus steht, wie religiöse und säkulare Perspektiven gemeinsam das gesellschaftliche Zusammenleben prägen – und wie Schulen dazu beitragen können, diesen Dialog respektvoll und rechtlich fundiert zu gestalten.

Inhalte

  • Grundlagen des Verhältnisses von Staat und Religion in Deutschland
  • Religion als Faktor gesellschaftlicher Kohäsion und zivilgesellschaftlicher Ordnung
  • Religionsfreiheit, Menschenrechte und Bürgerrechte als Schutz- und Orientierungsrahmen
  • Säkularisierung als Herausforderung und Chance für pluralistische Gesellschaften
  • Dialogfähigkeit zwischen religiösen und säkularen Haltungen – Spannungsfelder und Lernmöglichkeiten
  • Fallbeispiele aus Schule und Gesellschaft: Umgang mit religiös oder politisch motivierten Haltungen im Unterricht und im Schulkontext

Methodik

Die Weiterbildung verbindet Fachvorträgegeleitete DiskussionenOnline-Impulse und Selbstlernphasen.

Transfer in die Praxis

Die Teilnehmenden gewinnen Orientierung, wie religiöse und weltanschauliche Fragen im schulischen Alltag in Einklang mit Demokratie und Grundrechten behandelt werden können, um:

  • kontroverse Themen im Unterricht didaktisch verantwortungsvoll zu moderieren,
  • den Schutzraum der Religions- und Meinungsfreiheit zu wahren,
  • Schüler*innen unterschiedlicher weltanschaulicher Hintergründe in den Dialog einzubinden,
  • und Werteorientierung im Sinne der Demokratiebildung zu fördern.

Termin: Termin: 08. – 09.04.2027