Gute Aufgaben und kooperative Lernformen in der Grundschule

Lehrerinnen und Lehrer stehen tagtäglich vor der Aufgabe, auf die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler innerhalb der Klassengemeinschaft einzugehen und die Kinder schrittweise zum eigenständigen und selbstgesteuerten Lernen anzuregen. Gute Aufgaben sowie kooperative Lernformen sind aus didaktisch – methodischer Sicht geeignete Aufgabenformate bzw. Lernarrangements, um alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam zu aktivieren und wichtige soziale, kommunikative, methodische und fachliche Kompetenzen systematisch weiterzuentwickeln.
Innerhalb der Veranstaltung beschäftigen wir uns theoriegeleitet unter Einbeziehung und Erprobung vielfältiger, ausgewählter Praxisbeispiele mit folgenden Fragestellungen:
- Wann ist eine Aufgabe eine gute Aufgabe? Für wen und warum?
- Wie kann ich mit Hilfe „guter“ Aufgaben den individuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler beobachten und konkrete Maßnahmen für den Unterricht ableiten?
- Wie kann ich gute Aufgaben für alle Kinder bereitstellen, ohne dass ich mich im „Differenzierungsdschungel“ verliere?
- Welche Chancen und Grenzen bietet kooperatives Lernen für das Arbeiten mit guten, herausfordernden Aufgaben?
- Wie setze ich kooperatives Arbeiten in der GS konkret um?