ACT – Antisemitismus erkennen, begreifen, entgegnen

2. Modul

Das neue, vom Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) entwickelte und auf drei Module angelegte Bildungs- und Beratungsprogramm „ACT – Acceptance, Commitment, Training“ reagiert auf aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen und Entwicklungen:
Antisemitismus tritt in unterschiedlichen Formen in Erscheinung und rückt aufgrund gewalttätiger Übergriffe sowie Vorfällen an Schulen vermehrt in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Dabei beginnt Antisemitismus nicht erst mit körperlicher Gewalt gegen Jüdinnen und Juden. Gerade in der Schule sind häufig die subtileren Formen antisemitisch konnotierter Diskriminierung anzutreffen, was Lehrkräfte und Schulleitung vor die Herausforderung stellt, diesen Antisemitismus zu erkennen und wirksam dagegen vorzugehen. Wie fängt Antisemitismus an? Wer ist davon betroffen? Wie kann wirkungsvoll interveniert werden? Welche präventiven Maßnahmen eignen sich dazu, Antisemitismus in pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern wirksam vorzubeugen?
Ausgehend von Erfahrungen und Fallbeispielen setzt das Programm auf Selbsterfahrung, kollegialen Austausch, Fallbearbeitung und Methodentraining. Aktivierung der Lehrerinnen und Lehrer sowie die Stärkung ihrer Handlungsfähigkeit stehen dabei im Fokus. Das Programm ist innovativ: es verbindet die themenbezogene Fortbildung mit Coaching und praxisbegleitender Supervision, die als Qualitätssicherung der Maßnahme verstanden wird.

Da alle 3 Module der Veranstaltung nur gemeinsam gebucht werden können, erfolgt die Anmeldung über Modul 1 (19i403901).