Systemisch führen im Kontext Schule – Selbstregulation und Co-Regulation in der Führungsrolle

Mitglieder einer Schulleitung befinden sich ständig in einer „Sandwich-Position“.
Die unterschiedlichen Erwartungshaltungen von verschiedenen Gruppen (Eltern, Lehrer, Schulbehörde, Schüler) erfordern auf der einen Seite eine hohe Ambiguitätstoleranz, auf der anderen Seite auch Mut zu klaren Entscheidungen. Nicht selten können dabei emotional gesteuerte Dynamiken entstehen, die allen Beteiligten viel Energie kosten.
Für einen bewussten Umgang mit komplexen Kommunikationsprozessen in Schulen, bieten systemische Denkweisen praktikable Lösungen in der Führungspraxis an. Die Kompetenz, in Drucksituationen sich gut regulieren zu können, erhöht die Wahrscheinlichkeit, gute Lösungen in schwierigen Situationen zu finden.
Ausgehend von den Praxis-Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, werden Erkenntnisse und Methoden u.a. aus den Bereichen Self Leadership, Systemische Beratung, Polyvagaltheorie und Emotionsforschung in das Seminar mit einfließen.