LabORA - Zwischen Geschäftigkeit und Gebet

Gerade zur Weihnachtszeit scheint geistliches Leben mit Arbeit und den Festvorbereitungen nur schwer vereinbar zu sein. Glaube und Leben geraten in eine Schieflage. Die Frage liegt nahe, inwiefern sich Gebet und Arbeit neu ausbalancieren lassen - jetzt, aber auch sonst das Jahr über. Welche Impulse empfängt die Arbeit durch das Gebet? Und umgekehrt: Können die Erfahrungen des Alltags die eigene Spiritualität bereichern?
In der benediktinischen Ordensregel „ora et labora“ („bete und arbeite“) geht es um das rechte Maß aller Lebensbereiche. In einem Tagungshaus, das an ein Kloster von Missions-Benediktinern auf dem schönen Jakobsberg bei Bingen angegliedert ist, können die Teilnehmenden neue Erfahrungen machen, wie sich Glaube und Arbeit, Gebet und Schulalltag miteinander verbinden.
Zum einen sind feste Zeiten für die mitgebrachten (Schul-)Arbeiten eingeplant. Zum anderen wird es Mußezeiten geben, um sich in besonderer Weise für die geheimnisvolle Gegenwart Gottes im eigenen Leben zu öffnen. Hilfreich kann dabei sein, mit allen Sinnen die Natur wahrzunehmen, den Körper zu spüren und zu bewegen, sich von biblischen Texten inspirieren zu lassen, die auf Weihnachten hinführen, in Stille zu meditieren, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen, ein Begleitgespräch in Anspruch zu nehmen.
Die Fortbildung, die in Kooperation mit dem PZ (Pädagogischen Zentrum) in Hessen und dem RPI Mainz stattfindet, richtet sich an Religionslehrerinnen und Religionslehrer und andere interessierte Lehrkräfte.