Mathematische Kompetenzen mit offenen Aufgaben diagnostizieren und fördern

Offene Aufgaben können die Begegnung der Grundschulkinder mit Mathematik kontinuierlich begleiten und zu einer natürlichen Differenzierung beitragen. Sie können Lernende aber auch auf besondere mathematische Zusammenhänge aufmerksam machen und sind nicht zuletzt ein ergiebiges diagnostisches Instrument für die Lehrkräfte.
Die daraus resultierenden Schülerprodukte weisen nicht nur auf ganz spezielle individuelle Leistungen hin, sondern ermöglichen einen Blick auf Unterrichts-inhalte aus der Schülerperspektive. Sowohl Umfang und Tiefe schon betrachteter Inhalte als auch die Vorerfahrungen dieser Ergebnisse können diagnostisch genutzt werden. Sie fördern darüber hinaus den Dialog, da man auf der Grundlage des gleichen Auftrags unterschiedliche Lernerfahrungen machen kann.