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Aufbruch zu einem neuen Weltbild
Noch existiert in der Physik ein Nebeneinander der beiden großen physikalischen Theorien des 20. Jahrhunderts: Quantenphysik und allgemeine Relativitätstheorie. Sie beschreiben Phänomene im ganz Kleinen bzw. im ganz Großen mit großer Genauigkeit. Aber es gelang bisher nicht diese beiden Theorien zu einer einheitlichen umfassenden Theorie zu verschmelzen. In den letzten Jahrzehnten ist immer deutlicher geworden, dass man dieses Ziel nur erreichen kann, wenn man die Vorgänge im frühen Universum besser versteht. Gesucht ist eine übergreifende Theorie, welche das frühe Universum beschreibt. Teilchenphysik, Astrophysik und Kosmologie haben sich in den letzten Jahren stark angenähert. Gemeinsam erforschen sie die Gesetze des Allerkleinsten und des Allergrößten. Teilchenbeschleuniger, Raumsonden und terrestrische Teleskope liefern dazu die experimentellen Werkzeuge. Im Jahr 2008 werden der Inbetriebnahme des LHC und mit dem Start der Weltraumobservatorien Planck, Herschel und GLAST vier Großexperimente in Betrieb gehen. Steht damit die Physik vor einer neuen Ära? Steht uns eine Revolution in der Teilchenphysik und in der Kosmologie bevor? Führen uns LHC und Weltraumobservatorien in ein Goldenes Zeitalter der Physik oder führen sie im Gegenteil die Physik in eine tiefe Krise?
Hiltrud Siebel
Tagungsbeiträge als PDF:
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Einleitung (60 KB)
Expansion (88 KB)
Evolution (80 KB)
Aufbruch (68 KB)