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ILF ist Gründungsmitglied des Bündnisses „Demokratie gewinnt“

Beim diesjährigen Demokratie-Tag am 6. November wurde auf dem Mainzer ZDF-Gelände von Ministerpräsidentin Malu Dreyer das Bündnis „Demokratie gewinnt“ aus der Taufe gehoben. Zu den Gründungsmitgliedern gehört das ILF, vertreten durch seinen Leiter Joachim Jung-Sion. Weitere Gründungsmitglieder sind unter anderen die Ministerpräsidentin, die Bildungsministerin, das ZDF, die Bertelsmann-Stiftung, der Landtag Rheinland-Pfalz und die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik.

Das ILF ist Mitveranstalter des Demokratie-Tags und begleitet dieses Projekt seit den Anfängen zu Beginn dieses Jahrtausends. So war klar, dass es auch zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses „Demokratie gewinnt“ gehören musste. „Gerade in diesen Tagen wird deutlich, dass Demokratieerziehung eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft ist, der sich auch die Schule stellen muss“, sagt Dr. Jürgen Kost, als Fachbereichsleiter am ILF für politische Bildung und Demokratieerziehung zuständig und seit 2007 Mitglied des Vorbereitungsteams des Demokratie-Tags. „Das ILF unterstützt Schulen wie auch jede einzelne Lehrerin und jeden einzelnen Lehrer bei dieser Aufgabe. Das kommt für uns auch in unserer Mitarbeit in dem neu geschaffenen Bündnis zum Ausdruck.“

Das Bündnis versteht sich, wie Dreyer betonte, als „Arbeitsbündnis“ aus Vertretern der Politik und der Zivilgesellschaft. Es setzt sich das Ziel, Impulse zu geben für Demokratiepädagogik und Kinder- und Jugendpartizipation in Rheinland-Pfalz. Von Anfang an sollen Kinder und Jugendliche ermuntert werden, Mitbestimmungsrechte einzufordern und Mitverantwortung etwa in Kita und Schule zu übernehmen, und auf diese Weise Wert und Wesen von Demokratie verstehen und erleben.

Hervorgegangen ist das Bündnis aus der Steuergruppe, die seit nunmehr zwölf Jahren den rheinland-pfälzischen Demokratie-Tag organisiert. Dieser Tag hat sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen Forum für Demokratiepädagogik und Kinder- und Jugendpartizipation entwickelt. Über 60 Informationsstände von Einrichtungen und Initiativen, die sich mit dem Thema beschäftigen, finden sich dort, ebenso zahlreiche Informationsveranstaltungen und Diskussionsforen. Im Zentrum aber steht das Gespräch zwischen den rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter vielen Kindern und Jugendlichen – in diesem Jahr über das Thema „Mein, dein, unser Europa?“.